Willy-Beutz

 

 

 

 

 

Bisher liegen für den Zeitraum 2018/2019 folgende Bewerbungen um den Willy-Beutz-Schauspielpreis vor:

Niederdeutsches Theater Aurich mit dem Stück „As in´t Himmel“ Schauspiel von Kay Pollak, Deutsch von Jana Hallberg,
Niederdeutsch von Cornelia Ehlers, Regie: René Schack

Niederdeutsches Theater Delmenhorst mit dem Stück „Tiet to leven“ von Michael Wempner, Regie: Ulf Goerges

AHB Oldenburg (Niederdeutsches Schauspiel) mit dem Stück „Honnig in´n Kopp“ von Hilly Martinek und Til Schweiger, Bühnenbearbeitung Florian Battermann, Niederdeutsch von Frank Grupe,  Regie: Ayla Yeginer

Niederdeutsche Bühne Varel mit  dem Stück „De Moorkatenoper“ von Gerhard Loew, Niederdeutsch von Heinrich Schmidt-Barrien, Regie: Anke Hempel, Musikalische Leitung von Christel Spitzer

Theater in Osterholz-Scharmbeck mit dem Stück  „Charlies Weg“ von Michael McKeever, Deutsch von Frank-Thomas Mende, Niederdeutsch von Werner Mahlendorf Regie: Bernd Schröter

Niederdeutsche Bühne Emden (Friesenbühne) mit dem Stück „Wat is mit Lisa“  Kriminalstück von Robert Thomas Deutsch von Ernst Sander
Niederdeutsch von Manfred Hinrichs  Regie: Werner Nörtker und Birgit Frerichs

Niederdeutsches Theater Neuenburg mit dem Stück „De Höll töövt nich“ von Michael Cooney Niederdeutsch von Arnold Preuß, Regie: René Schack

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Dezember 2019


 

 

Die Preisträger 2018

Den 1. Preis errang das Theater am Meer Wilhelmshaven
mit dem Stück
„Toeerst kummt de Familie“
von Joe DiPetro
Niederdeutsch von Ulrike Stern und Rolf Petersen
Regie: Philipp Lüsebrink
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Den 2. Preis errang das
Niederdeutsche Theater Neuenburg
mit dem Stück
„De Seelenbreker“
von Sebastian Fitzek
Bühnenfassung von Marc Gruppe
Niederdeutsche von Alfons Wojakilowski
Regie: Anke Hempel
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Den 3. Preis errang die
Niederdeutsche Bühne Cuxhaven
mit dem Stück
„Düstere Wulken “
von Alf Hauken
Niederdeutsch von Ferdinand Müsker
Regie: Thomas-G. Willberger

 

Die Preisverleihung 2018 Delmenhorst v.l. Herwig Dust (Laudator) Volker Kästner NDB Cuxhaven, Rolf Renken NDT Neuenburg, Marion Zomerland (TaM Wilhelmshaven) Arnold Preuß (Präsident NBB)

 

 

Die bisherigen Preisträger des Willy-Beutz-Preises zur Förderung des niederdeutschen Schauspiels

14. Mai 1977 in Brake
1. Preis NDB Cuxhaven: „Johanninacht“ von Konrad Hansen, Regie: Willy Doll

15. Mai 1979 in Oldenburg
1. Preis NDB Neuenburg: „Lüchtfuer“ von Bruno Peyn, Regie: Willi Ochsendorf

16. Mai 1981 in Bremen
1. Preis AHB Oldenburg: „De Trallen“ von Günter Kühn, Regie: Rudolf Plent
2. Preis NDB Cuxhaven: „De Fährkroog“ von Hermann Boßdorf, Regie: Hans Mahler

14. Mai 1983 in Bremen
1. Preis NDB Braunschweig: „Schipp ahn Haben“ von Konrad Hansen, Regie: Hans Jürgen Heinze
2. Preis NDB Neuenburg: „Afschoben“ von Felix. Mitterer, Regie: Willi Ochsendorf
           NDB Varel: „Een Handvull Minsch“ von Konrad Hansen, Regie: Norbert Buchtmann

11. Mai 1985 in Buxtehude
1. Preis NDB Brake: „Een Handvull Minsch“ von Konrad Hansen, Regie: Rudolf Plent
2. Preis NDB Osterholz-Scharmbeck: „Mudder Mews“ von Fritz Stavenhagen, Regie: Klaus Fürst

9. Mai 1987 in Emden
1. Preis AHB Oldenburg: „Maria Flint“ von Max Gerhardt und Hans. Megow, Niederdeutsch 
                                  von Günter Kühn, Regie: Rudolf Plent
2. Preis NDB Jever: „Afschoben“ von Felix. Mitterer, Regie: Wilfried Dirks

6. Mai 1989 in Wilhelmshaven
1. Preis NDB Brake: „Dat Stück Land“ von J.B. Keane, Regie: Rudolf Plent
2. Preis NDB Buxtehude: „Brack“ von Hermann Otto, Regie Kurt Müller – Reitzner

11. Mai 1991 in Verden
1. Preis NDB Neuenburg: „Amanita“ von Ingo Sax, Regie: Rudolf Plent
2. Preis AHB Oldenburg: „Dat Stück Land“ von J.B. Keane, Regie: Jens Ehlers
           NDB Wilhelmshaven: „Mudder Mews“ von Fritz Stavenhagen, Regie: Horst Jönck

15. Mai 1993 in Nordenham
1. Preis NDB Varel: „Belinda“ von E. Harris, Regie: Hans Peter Renz
2. Preis NDB Delmenhorst: „Schaddentieden“ von Inge Bott, Regie: Kult Müller – Reitzner

10. Juni 1995 in Bremerhaven
1. Preis NDB Emden: „Bahnmeester Dood“ von Hermann Boßdorf,
                             Regie: Hans Peter Renz
2. Preis NDB Neuenburg: „Isenputzer“ von Heinrich Henkel, Niederdeutsch von Heinz Busch, 
                             Regie: Hans Peter Renz

10. Mai 1997 in Neubrandenburg
1. Preis NDB Brake: „Maria Flint“ von Max Gerhardt und Hans Megow, 
                           Niederdeutsch von Günter Kühn, Regie: Rudolf Plent
2. Preis NDB Wiesmoor: „Mudder Mews“ von Fritz Stavenhagen, Regie: Peter Renz

08. Mai 1999 in Cuxhaven
1. Preis AHB Oldenburg „Rose Bernd“ von Gerhard Hauptmann,
                                Regie: Hans Peter Renz
2. Preis NDB Osterholz-Scharmbeck „De Fall Hansen“ von W.A. Kreye,
                                Regie: Mathias Siebert

12. Mai 2001 in Nordenham
1. Preis NDT Osterholz-Scharmbeck „Sibirien“ von Felix Mitterer,
                                Regie: Wolfgang Schenk/Liesel Staats
2. Preis NDB Brake „ Bottervagels sünd free“ von Leonard Gershe
                               Regie: Armin Tacke
2. Preis NDB Wilhelmshaven „Van Müüs un Minschen“ von John Steinbeck
                               Regie: Albrecht C. Dennhardt

27. April 2003 in Delmenhorst
1.Preis NDT Neuenburg „Tööv bit dat düster is“ von Frederick Knott
                               Regie: Armin Tacke
2. Preis NDB Jever „Du“ von Rudolf Beiswanger
                               Regie: Elke Münch

03. September 2005 in Bremerhaven
1. Preis NDT Emden „Raadsheer Hero Thiemen“ von Johann F. Dirks
                            Regie: Wolfgang Rostock
2. Preis NDT Osterholz-Scharmbeck „De Froo von´t Meer“ von Hendrik Ibsen
                            Niederdeutsch von Wolf Nordin Regie: Thomas Willberger

14. April 2007 in Neuenburg
1. Preis AHB Oldenburg: „Geesche Gottfried“ von Rainer Werner Fassbinder
                               Regie: Michael Uhl
2. Preis NDB Delmenhorst: „Bottervagels sünd free“ von Leonard Gershe,
                               Regie: Thomas Willberger

24. Mai 2009 in Wilhelmshaven
                               Der Preis wurde nicht vergeben ! Anerkennungsprämie für NDB Brake und
                               NT Braunschweig

23. Oktober 2010 in Bremerhaven
1. Preis NDB Cuxhaven „De Speeldoos“ von Georg Kaiser,
                              Regie: Bernhard Schrubka
2. Preis NDT Neuenburg „Mann up´n Hoff“ von Detlef Wolf,
                              Regie: Reiner Behrends
3. Preis NDB Wiesmoor „Törf un Strom“ von Erhard Brüchert
                              Regie: Elke Münch

18. Mai 2012 in Flensburg
1. Preis AHB Oldenburg/Theater in OHZ  „Goot gegen Noordwind“ von Daniel Glattauer
                              Regie: Dominik von Gunten (Kooperation)
2. Preis NDB Wiesmoor „ Sibirien“ von Felix Mitterer
                              Regie: Elke Münch
3. Preis NTD Delmenhorst „Charlys Weg“ von Michael McKeever
                              Regie: Bernd Poppe

11. Mai 2014 in Oldenburg
1. Preis Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven
                              „Tööv, dat dat düster is“ von Frederick Knott
                               Regie: Bernd Poppe
2. Preis NDB Wiesmoor „Kanaal“ von Gert Brand
                               Regie: Elke Münch
3. Preis NDT Delmenhorst „Wat is mit Lisa“ von Robert Thomas
                               Regie: Ulrich Herold

7. Mai 2016 in Emden
1. Preis NDB Wiesmoor „De Kontrabass“ von Patrick Süskind
                               Regie: Elke Münch
2. Preis AHB Oldenburg „Nix as weg-rut ut Amal“ von Lukas Moodysson
                               Regie: Michael Uhl
3. Preis NDT Neuenburg „Halsbreken Grappen“ von Norman James Crisp
                               Regie: Gudrun Oeltjen-Hinrichs

4. Mai 2018 in Delmenhorst

1. Preis TaM Wilhelmshaven „Toeerst kummt de Familie“ von Joe DiPetro
                              Regie: Philip Lüsebrink

2. Preis NDT Neuenburg „De Seelenbreker“ von Sebastian Fitzek
                             Regie: Anke Hempel

3. Preis NDB Cuxhaven “ Düstere Wulken“ von Alf Hauken
                             Regie: Thomas G. Willberger

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Chronologie des Willy-Beutz-Preises zur Förderung des Niederdeutschen Schauspiels
03.Mai 1975 Bühnentag in Neuenburg: Willy Beutz, derzeitiger Präsident des Bühnenbundes, stiftet einen Wanderpokal der mit DM 1.000,– dotiert ist. Dazu eine Urkunde vom Bühnenbund.

03. November 1979
 Bühnentag in Wilhelmshaven: Der Stifter des Preises, Willy Beutz, teilt mit, dass künftig der Preis – neben dem Pokal – mit DM 1.500,–dotiert wird, unabhängig davon, ob die Inszenierung von einem Berufs – oder Laien-Regisseur erfolgt ist. Bei drei und mehr Bewerbern wird von ihm zusätzlich ein 2. Preis (ohne Pokal) in Höhe von DM 750,– vergeben. Dazu eine Urkunde vom Bühnenbund.

06. September 1980
 Bühnentag in Emden: Der Ehrenpräsident Willy Beutz stellt abschließend zu dem von ihm gestifteten Preis fest : Der Rahmen ist genau festgelegt. Es werden nur Schauspiele und Dramen in die Wertung kommen. Sonst würde eine Ausuferung erfolgen und es ergäben sich ständige Definitionsdiskussionen sowie ein Überangebot von z.B. so genannten “ gehaltvollen Komödien „.

14. Mai 1983
 Bühnentag in Bremen: Präsident Walter Ernst teilt mit, dass, der Stifter Ehrenpräsident Willy Beutz mit Schreiben vom 06. April 1983 die Dotierung für den 1. Preisträger von DM 1.500,– auf DM 2.000.– und für den 2. Preisträger von DM 750,– auf DM 1.000.– erhöht hat.

05. Mai 1984
 Bühnentag in Delmenhorst: Laut Schreiben des Stifters vorn 01. Februar 1984 hat dieser eine Ergänzung bzw. Neufassung der Präambel und Richtlinie vorgenommen. ( Siehe Anlage )

28. Juli 1995
 Schreiben von Frau Ellen Beutz: Mit diesem Schreiben hat Frau Beutz dem Präsidium die Benennung der Abnahmekommission übertragen. (Siehe Anlage )

10. Mai 1997
 Bühnentag in Neubrandenburg: Frau Ellen Beutz stiftete einen neuen Wanderpreis der anstelle des bisherigen Pokals verliehen werden soll. Er wird den Bühnenleiter/innen vorgestellt. Der alte Pokal geht nach dem Willen der Stifterin an die Bühne, die den Preis von 1977 bis 1995 am Häufigsten errungen hat. Dieses war die Niederdeutsche Bühne Neuenburg.

2001 
Das Preisgeld wird durch die Stifterin Frau Ellen Beutz wie folgt festgelegt:
1.Preis 1.000,- Euro 2. Preis 500,-Euro Der Wanderpreis wird neu gestaltet.

2009 
Nach dem Tod von Frau Ellen Beutz wird Herr Olaf Beutz Sachverwalter des Preises.
Er erhöht das Preisgeld und lobt zugleich einen dritten Preisträger aus.
1. Preis 3.000,-Euor, 2. Preis 2.000,-Euro, 3.Preis 1.000,-Euro.
Die Preisverleihung wird zukünftig auf Wunsch des Sachverwalters Olaf Beutz durch Arnold Preuß (Wilhelmshaven) vorgenommen. (Präsidiumsprotokoll Nr. 118 vom 21.08.2010)

Die aktuellen Jurymitglieder sind:
Frau Lore Timme Hänsel (NWZ) Oldenburg
Frau Marianne Römmer (Theaterkritikerin) Hamburg 
Herr Wolfgang Neruda ( Verlag VVB Norderstedt)
Frau Alexandra Schlenker (Verlag Mahnke Verden)
Herr Arnold Preuß (Gewinnerbühne der letzten Staffel, Wilhelmshaven)
 
 

ab 2014
Der Wanderpreis wird durch einen Glaspokal ersetzt, der in den Besitz des jeweiligen. 1. Preisträgers übergeht.

ab 2016
Die Bewerbungsfrist in den Richtlinien wird verändert. Statt „rechtzeitig“ heißt es nun mindestens 4 Wochen vor dem Premierentermin 

 
ab 2018 
Neubesetzung der Jury (s.o.)

Bisher waren als Juroren tätig:

Manfred Malanowski, Rudolf Plent, Gunter Tietze, Walter Ernst, Karin Gütlein,
Dr. Karl-Veith Riedel, Arnold Cordsen, Ernst Goetsch, Dr. Ulf-Thomas Lesle,
Witte Freese- Berglar, Herwig Dust