Jugendtheaterfestival in Haselünne war ein voller Erfolg

Das 12. Niederdeutsche Jugendtheaterfestival des NBB in Haselünne ist erfolgreich zu Ende gegangen

Foto: Andreas Tietjen

Niederdeutsches Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen (NBB) „Wi sünd de Tokunft“ voller Energie und Zuversicht.

Vielleifältig, spannend, nachdenklich, heiter und kreativ, diese Attribute haben das Jugendtheaterfestival des NBB vom 8. – 10. Juli in Haselünne in hervorragender Weise deutlich gemacht. Ob Märchen, eigene Stückentwicklungen über Krieg und Gesellschaft oder Neufassungen vorhandener und bekannter Theaterstücke, diese drei Festivaltage unter dem Motto „Wi sünd de Tokunft“ haben das gesamte Spektrum der Bühnenarbeit mit Jugendlichen und Kindern wunderbar abgebildet. 

Nach zweijähriger Pause konnte der NBB damit wieder unter Beweis stellen, mit welcher Kraft und Energie die Bühnen und Theater ihre Arbeit mit dem Nachwuchs wiederaufleben lassen und vorantreiben.

Eine wichtige Voraussetzung für die Pflege und Förderung der niederdeutschen Sprache ist das gemeinsame Handeln und der verantwortungsvolle Umgang mit Kindern und Jugendlichen, hob Präsident Arnold Preuß (Wilhelmshaven) hervor. 

Hier ist das Theaterspielen ein wichtiger Garant dafür, um die Regionalsprache Niederdeutsch zu fördern und zu pflegen. 
Herwig Dust, Leiter der Geschäftsstelle (Oldenburg), erklärte, das der NBB auch zukünftig für eine gemeinsame Weiterentwicklung des Jugendtheaters sorgen wolle, um so dem Motto des Festivals „Wi sünd de Tokunft“, gerecht zu werden 

Nicht alle Bühne und Theater konnten auf Grund der pandemischen Situation an diesem Festival teilnehmen. Die Bühnen und Theater aus Varel, Delmenhorst, Nordenham, Cuxhaven, Neuenburg, Osterholz-Scharmbeck, Wilhelmshaven und Haselünne haben gezeigt, dass die Zukunft des Niederdeutschen Theaters nur durch eine konsequente Jugend-und Nachwuchsarbeit erfolgreich sein kann. 

Auch die Theater AG des St. Ursula Kreisgymnasiums in Haselünne hat sich als Gast während des Festivals mit einer hochdeutschen Produktion präsentieren können. 
Ergänzende Workshops im Bereich Gesang, Pantomime und theateralische Übungen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer genutzt, um ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten zu erfahren oder zu erweitern. 
Der NBB bedankt sich beim Landkreis Emsland für die Überlassung der Räumlichkeiten des Kreisgymnasiums St. Ursula in Haselünne, bei der Stadt Haselünne für die Bereitstellung der städtischen Spothalle und bei den Mitgliederinnen und Mitgliedern des Kolping-Theaters Haselünne, die sich als wunderbare Gastgeber gezeigt haben.

Unter dem Motto „Wi sünd de Tokunft“ soll auch 2023 wieder ein Niederdeutsches Jugendtheaterfestival geben. Ort und Zeit stehen noch nicht fest.

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